Sommerfest des FDP-Kreisverbandes Euskirchen - Umfragetief durch Sacharbeit und Geschlossenheit verändern
Euskirchen, 10. September 2011 - Strahlender Sonnenschein, kühle Getränke, ein breites Kuchenangebot und ein heißer Grill - die Voraussetzungen für das Sommerfest des FDP-Kreisverbandes Euskirchen am vergangenen Samstag. Etwa 50 Gäste nutzten den schönen Tag, um ab 15.00h nicht nur über Politik zu diskutieren. Unter ihnen waren die FDP-Bundestagsabgeordnete Gabriele Molitor, der ehemalige Landesinnenminister Dr. Ingo Wolf sowie die Vorsitzenden des FDP-Kreisverbandes Euskirchen Markus Herbrand und der FDP-Kreistagsfraktion Hans Reiff.In ihren Grußworten gingen Molitor, Wolf und Herbrand auf die aktuell schlechten Umfragewerte für die FDP ein. Diese sei zu einem gewissen Teil durch falsche Entscheidungen in der Anfangszeit der christlich-liberalen Koalition verschuldet worden. Bemängelt wurden darüber hinaus eine nicht immer ausreichende Kommunikation der Erfolge der sachlichen Arbeit. Auch die Personaldiskussionen innerhalb von Fraktion und Partei wurden kritisiert, da sie den Fokus von den eigentlichen Problemen ablenken würden. Wichtig sei nun, dass wieder Geschlossenheit und die Konzentration auf die wichtigen Projekte der Koalitionszusammenarbeit die Debatte prägen würden.
Denn einig waren sich die Anwesenden darin, dass die Arbeit der Koalition in den vergangenen zwei Jahren insgesamt erfolgreich war. Im Ergebnis hätte Deutschland so wenige Arbeitslose wie seit 20 Jahren nicht mehr, die Wirtschaft boome und die Weichen für erfolgreiche Reformen und Umstrukturierungen sei gelegt worden. Angefangen von der finanziellen Sicherung Gesundheitsversorgung, über die Aussetzung der Wehrpflicht und die angestrebte Umstrukturierung der Bundeswehr, bis hin zu der erfolgreich angestoßenenen Energiewende und den Milliarden-Investitionen im Bildungsbereich sei Deutschland auf einem guten Weg in eine erfolgreiche Zukunft.
In diesem Sinne werden die kommenden zwei Jahre als Bewährungsprobe für das christlich-liberale Bündnis gesehen. Der liberale Partner solle dabei selbstbewusst zu seinen Forderungen und Prinzipien stehen. Die bisherige Arbeit habe gezeigt, dass es vor allem die liberale Handschrift war und ist, die Reformen anschieben und das Abdriften auf einen falschen Weg wie bspw. die Einführung von Eurobonds oder Staatshilfen für Opel verhindert hat.
Die anwesenden Gäste und Mitglieder des Kreisverbandes waren sich dann auch einig, dass in zwei Jahren konzentrierter und erfolgreicher Sacharbeit der Schlüssel für erneute liberale Erfolge liegt. Gabriele Molitor appellierte in diesem Zusammenhang an den Durchhaltewillen der Anwesenden und dankte ihnen für die Unterstützung in den vergangenen Jahren, ohne die weder der Einzug in die Regierungskoalition, noch die Umsetzung liberaler Projekte möglich gewesen wäre. Bis in den frühen Abend nutzten die Gäste das schöne Wetter um bei Grillfleisch und einem kühlen Getränk über Perspektiven und Vergangenes zu diskutieren.




