Archiv - Gabriele Molitor, MdB

Soldatinnen und Soldaten aus dem Geoinformationsamt Euskirchen zu Gast in Berlin

Berlin / Euskirchen, 27. September 2011 - In der aktuellen Sitzungswoche des Deutschen Bundestages hatte Gabriele Molitor heute die besondere Freude, eine 30-köpfige Besuchergruppe aus dem Geoinformationsamt in Euskirchen in Berlin begrüßen zu können. Die Soldatinnen und Soldaten befinden sich noch bis Freitag in Berlin und werden u.a. das Stasi-Museum sowie die Gedenkstätten "Deutscher Widerstand" und "Berliner Mauer" besuchen.

Im Mittelpunkt des heutigen Tages stand für die Gruppe allerdings das politisch-parlamentarische Berlin. Nach einem Besuch des Reichstagsgebäudes hatten die Soldatinnen und Soldaten ausführlich Gelegenheit mit Gabriele Molitor und ihrem Fraktionskollegen und Mitglied im Verteidigungsausschuss Christoph Schnurr über verschiedene Themen zu diskutieren. Nachdem Molitor zu Beginn des Gesprächs vor allem auf in dieser Woche anstehenden Entscheidungen zur Erweiterung des EFSF-Gesetzes und den damit verbundenen Garantieleistungen für schwächere Euro-Länder einging, erfuhr dieses Thema eine besondere Aufmerksamkeit. Zumal dabei auch über die Zukunft der Europäischen Union im allgemeinen disktuiert wurde.

Gabriele Molitor (r.) begrüßt die Soldatinnen und Soldaten des Geoinformationsamtes Euskirchen bei ihrem Besuch in Berlin
Gabriele Molitor (r.) begrüßt die Soldatinnen und Soldaten des Geoinformationsamtes Euskirchen bei ihrem Besuch in Berlin

Ein zweites wichtiges Thema waren die zu erwartenden Auswirkungen der Bundeswehrstrukturreform auf den Standort Euskirchen im speziellen und die Bundeswehr im allgemeinen. An dieser Stelle wurden von Seiten der Soldatinnen und Soldaten vor allem verbesserte Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie gefordert. Ebenfalls als sehr wichtig wurde die notwendige Unterstützung der Bundeswehrangehörigen durch die Politik angemahnt. Christoph Schnurr stimmte zu, ergänzte aber, dass "auch die Unterstützung innerhalb der Bevölkerung und die Verankerung der Bundeswehr in der Gesellschaft" von enormer Wichtigkeit sei.

Gabriele Molitor und Christoph Schnurr (v.l.) im Gespräch mit der Besuchergruppe aus dem Geoinformationsamt Euskirchen
Gabriele Molitor und Christoph Schnurr (v.l.) im Gespräch mit der Besuchergruppe aus dem Geoinformationsamt Euskirchen

Sowohl Molitor als auch Schnurr machten im weiteren Verlauf des Gesprächs deutlich, wie sehr sie die Arbeit der Frauen und Männer der Bundeswehr schätzten. Am Ende des Treffens waren sich die Teilnehmer einig, dass der regelmäßige direkte Austausch maßgeblich für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist. "Nur wenn wir wissen, was die Soldatinnen und Soldaten brauchen und was sie umtreibt, können wir zielgerichtet arbeiten und sie unterstützen.", ist sich Gabriele Molitor sicher. "Im November werde ich das Geoinformationsamt in Euskirchen besuchen und kann direkt an das heutige Gespräch anschließen."

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