Archiv - Gabriele Molitor, MdB

Praktikum im Bundestag - 6. bis 10. Tag

Tagesbericht vom 14. Februar 2011

Nach einem schönen Wochenende bin ich für meine zweite Woche noch sehr müde zu meinem Praktikumsplatz gefahren und habe erst mal die Post geholt. Nachdem ich die die Post geholt habe, habe ich sie sortiert.

Ich bin heute mit Andy herum gefahren und habe für meine Präsentation Fotos im Reichstag gemacht. In der Zeit in der wir die Fotos gemacht haben, haben wir gar nicht gemerkt, dass es schon Zeit war zu essen.

Nach dem leckeren Essen sind wir wieder nach oben und haben die Fotos für die Webseite ausgesucht. Dann haben wir die Post geholt.

Simge beim Essen in der Bundestagskantine
Simge beim Essen in der Bundestagskantine


Tagesbericht vom 15. Februar 2011

Ich bin heute zum ersten Mal alleine zur Post gegangen und habe die Post geholt. Es gab nicht so viel Post. Ich habe die Post aufgemacht und sortiert. Nachdem ich die Post sortiert habe, fing ich mit meinem Brief an den Bundestagspräsidenten an und bin erst vor kurzem fertig geworden. Und ich habe einen Brief an unseren Bürgermeister angefangen.   

Tagesbericht vom 16. Februar 2011

Ich bin heute als ich mich aus meiner Jacke befreit habe gleich zur Post gefahren und habe die Post geholt. Nachdem ich die Post geholt und geöffnet habe, hat Lisa mit mir das Telefonieren geübt, was ganz gut ge­klappt hat. Leider hat nicht so oft das Telefon geklingelt wie in der Sitzungswoche. Dann habe ich was über die UN-Behindertenrechtskon­vention gelesen.


Simge beim Telefonieren im Abgeordnetenbüro von Gabriele Molitor
Simge beim Telefonieren im Abgeordnetenbüro von Gabriele Molitor


Die UN-Behindertenrechtskonvention ist ein Vertrag, den mehrere Staaten unterschrieben haben. In diesem Vertrag steht: Menschen mit Behinderung haben die gleichen Rechte wie Menschen ohne Behinderung. Menschen mit Behinderung dürfen selber entschei­den wo sie Wohnen oder Arbeiten wollen. In dem Vertrag steht auch, dass Kinder mit Behinderung ihre Meinung sagen dürfen, wenn es um sie geht.

Ich finde es gut, dass es diese Vereinbarung gibt, weil es viele Menschen mit Behinderung gibt, die wegen ihrer Behinderung nicht ernst genom­men werden. Wie zum Beispiel wenn jemand sagt, dass ich in die Werk­statt soll und ich es nicht will.

Tagesbericht vom 17. Februar 2011

Ich konnte heute nicht zur Post, weil der Fahrstuhl nicht ging. Deshalb ist Andy für mich gegangen und hat die Post geholt. Und ich habe sie sortiert. Nachdem ich die Post sortiert habe, habe ich etwas über den Sitzungswochenkalender für meine Präsentation verständlich aufgeschrieben.

Dann haben Lisa und ich einen sehr spannenden Film gesehen. Er handelte davon wie behinderte Menschen in allgemeinen Arbeitsunternehmen mit Hilfsmitteln arbeiten können. Ein sehbehinderter Mann hatte eine Lupe. Damit konnte er die Buchstaben am Computer größer sehen. Während der Film lief habe ich mir Notizen gemacht.

Danach haben wir eine Mittagspause eingelegt und gegessen. Als wir wieder gekommen sind habe ich die restlichen Fotos für meine Präsentation ausgesucht. Dann habe ich im Internet recherchiert und getippt. Bevor ich zum Bus gegangen bin haben wir noch Kuchen gegessen.


Tagesbericht vom 18. Februar 2011

Ich habe wie immer die Post geholt und aufgemacht. Als ich damit fertig war sind wir zum Essen gegangen. Ich habe Thüringer Quarkkuchen gegessen. Sie waren zwar lecker, aber ich habe nur eine geschafft. Wir sind nach dem Essen zur einer Ausstellung über die Verbrechen der Nazis gegangen. Es ging um Euthanasie und die Erinnerungen der Opfer. Die Ausstellung war spannend aber auch sehr traurig.  


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