Handwerk fördern - Politik muss die Mitte der Gesellschaft stützen
Düren-Kreuzau / Euskirchen, 28. Februar 2011 - Am Montag besuchte Gabriele Molitor zusammen mit dem Vorsitzenden der FDP Kreistagsfraktion Euskirchen Hans Reiff die Kreishandwerkerschaft Rureifel. "Das Handwerk stützt unsere Gesellschaft von innen heraus. Daher muss Politik das Handwerk stützen.", so Molitor vor der Veranstaltung.

Gabriele Molitor und der Vorstand der Kreishandwerkerschaft Rureifel
Zum Informationsaustausch traf sich Molitor mit dem Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Uwe Günther und dem Geschäftsführer Wolfgang Prümmer, dem Vizepräsidenten der Handwerkskammer Aachen Helmut Krings, dem Kreishandwerksmeister für Düren Dipl. Ing. Gerd Pelzer, sowie Willi Fetten als stellvertretender Handwerksmeister für Euskirchen. Diskutiert wurde u.a. die Rolle des Meistertitels. Dieser sei, so Molitor, eine wichtige Qualifizierung, die gerade auch bei der Ausbildung von jungen Handwerkern eine wichtige Rolle spiele. Molitor erkundigte sich außerdem nach den Möglichkeiten des Handwerks, Menschen mit Behinderung besser auszubilden und im Arbeitsleben zu integrieren.
"In unserem Gespräch wurde deutlich, dass das Handwerk zunehmend Problem hat, die richtigen jungen Leute für eine Ausbildung zu finden. Gesucht werden fleißige und interessierte Jugendliche, die auch wirklich etwas lernen wollen.", erklärte Molitor im Anschluss an die Veranstaltung. "Viele junge Menschen verfügen weder über die Lernbereitschaft noch über die richtigen Umgangsformen für eine erfolgreiche Ausbildung. Diese 'soft-skills' werden heutzutage aber immer wichtiger. Das die rot-grüne Regierung gerade jetzt die Kopfnoten auf den Zeugnissen abgeschafft hat, zeugt von dem fehlenden Verständnis der Regierung für die Bedürfnisse der mittelständischen Wirtschaft."




