Archiv - Gabriele Molitor, MdB

Gabriele Molitor besucht die Kreisparteitage in ihrem Wahlkreis

Pulheim, 19. März 2011 - Der neue Vorsitzende des FDP Rhein-Erft-Kreises wurde am Samstag gewählt. Wie gedacht und ohne Gegenkandidaten wurde Ralph Bombis beim Kreisparteitag der FDP-Rhein-Erft mit 85,4 Prozent der Stimmen gewählt. Er war Wunschnachfolger von Horst Engel, der sich nach fast 22 Jahren entschieden hat, nicht wieder für den Vorsitz zu kandidieren, um mehr Zeit für die Politik in Düsseldorf zu haben.

Gabriele Molitor ist als stellvertretende Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes  Rhein-Erft auch Mitglied im Sitzungspräsidium während des  Kreisparteitages
Gabriele Molitor ist als stellvertretende Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes
Rhein-Erft auch Mitglied im Sitzungspräsidium während des
Kreisparteitages


Als stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes gehörte Gabriele Molitor beim Kreistag in Pulheim zu einer der ersten Gratulanten.  Der 39-jährige vierfache Familienvater Bombis ist Betreiber mehrerer Pflegeeinrichtungen und erst seit Mitte der 90er Jahre in der FDP aktiv. Hier hat er sich u.a. durch seine erfolgreiche Arbeit als Vorsitzender der FDP-Fraktion im Kreistag von Rhein-Erft für die Nachfolge von Horst Engel empfohlen.

Gabriele Molitor, der scheidende Kreisvorsitzende Horst Engel (r.) und  Staatsminister im Auswärtigen Amt, Dr. Werner Hoyer (l.), danken  langjährigen FDP-Mitgliedern für ihr Engagement und ihre Treue
Gabriele Molitor, der scheidende Kreisvorsitzende Horst Engel (r.) und
Staatsminister im Auswärtigen Amt, Dr. Werner Hoyer (l.), danken
langjährigen FDP-Mitgliedern für ihr Engagement und ihre Treue


Mülheim, 19. März 2011 - Am Samstag war Gabriele Molitor beim FDP-Kreisparteitag im Pfarrsaal von Mülheim zu Gast. Thematisch war natürlich die Naturkatastrophe in Japan bei diesem Parteitag in allen Köpfen. "Japan ist in unseren Gedanken. Wir dürfen aber nicht zulassen, dass diese Ereignisse instrumentalisiert werden.", erklärte der Vorsitzende des FDP-Bezirksverbandes Aachen, Dr. Ingo Wolf. Zwar habe diese Katastrophe das Problem der Beherrschbarkeit der Kernkraft im Deutschland erneut vor Augen geführt. Deshalb sollen alle deutschen Kernkraftwerke nun überprüft werden. Die Energieversorgung könne aber nicht kurzfristig komplett umgestaltet werden. Neben diesen Erläuterungen zur Frage der Kernkraftwerke in Deutschland stand natürlich die Kreispolitik im Fokus der Aufmerksamkeit.

Der FDP Kreisvorsitzende Markus Herbrand kritisierte die Fraktionschefs von SPD und CDU, die sich nach seiner Auffassung durch die große Koalition nur einflussreiche Stellen sichern wollten. Außerdem betonte er die Position der FDP zur Schuldiskussion in Nordrhein-Westfalen und vor allem in der Region - die FDP sei für den Erhalt der Gymnasien, selbst wenn das Schulangebot in der Zukunft nicht mehr so sein wie bisher könne.

Hans Reiff, Fraktionschef im Kreistag, erläuterte anschließend einige aktuelle Fragen. So unterstützte die FDP den Erhalt der Jugendzentren und eine stärkere Förderung des Tourismus.

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