Archiv - Gabriele Molitor, MdB

Euskirchen ist Spitze in Europa - Verteidigungsminister de Maiziere setzt sich für europäisches Kompetenzzentrum ein

Berlin / Euskirchen, 22. Juli 2011 - Die Nachricht von Bundesverteidigungsminister Thomas de Maiziere kann für die Spezialisten des Geoinformationsamtes in der Mercator-Kaserne in Euskirchen nicht besser sein. Um die gemeinsame europäische Außen- und Sicherheitspolitik zu stärken setzt er sich dafür ein, das Geoinformationsamt mittelfristig in ein europäisches Kompetenzzentrum für Geoinformationswesen fortzuentwickeln. Das ist eine gute Nachricht für den Bundeswehrstandort Euskirchen. Seine Spezialkompetenzen werden in Europa gebraucht.

Mit diesem Ergebnis unserer Bemühungen um die Stärkung des Standortes in Euskirchen können wir mehr als zufrieden sein, zeigte sich Gabriele Molitor über das Schreiben von Verteidigungsminister de Maiziere hocherfreut. "Damit werden die hervorragenden Leistungen unserer Soldatinnen und Soldaten im Geoinformationsamt honoriert. Euskirchen ist Spitze in Europa." Molitors FDP-Fraktionskollege Joachim Spatz, Mitglied im Verteidigungsausschuss, ergänzt: "Der Verteidigungsminister beweist wie gut die Berliner Koalition bei der Neustrukturierung und Fortentwicklung der Bundeswehr zusammenarbeitet."

Gemeinsam hatten beide seit langem für den Standort in Euskirchen gekämpft. Beeindruckt von ihren Besuchen vor Ort und der Leistungen der Soldatinnen und Soldaten hatten Molitor und Spatz den damaligen Verteidigungsminister zu Guttenberg um die Berücksichtigung des Geoinformationsamtes bei der Ausweitung der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik gebeten. Sein Nachfolger Thomas de Maiziere hat diese Bemühungen nun positiv beantwortet.

Einen ausführlichen Pressebericht des Kölner-Stadt-Anzeigers zu den aktuellen Plänen des Verteidigungsministeriums finden Sie hier.

Den Bericht der Kölnischen Rundschau lesen Sie hier.

"Die Euskirchener Spezialisten liefern Kartenmaterial, Wetterdaten und Handbücher für den Einsatz vor Ort. Auf den sehr guten Ruf, den sie sich in NATO-Kreisen und international erarbeitet haben, können sie zurecht stolz sein.", sagte Molitor. "Mit der Unterstützung der Afghanen bei der Landvermessung und der Einführung des Katasterwesens wird der Wiederaufbau direkt gefördert und Konflikte befriedet."

In der EU werden Kooperationen vorangetrieben, um effizienter zu arbeiten. Dieser so genannte "Gent-Prozess" wurde 2010 eingeleitet. In seinem Schreiben merkt Minister de Maiziere an, dass die Analyse der Arbeit in Euskirchen zu dem Ergebnis geführt hätte, dass die Fähigkeiten des Geoinformationsamtes in diesen Prozess einfließen werden.

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