Die Arbeit des Behindersportverbands bereitet den Weg für Inklusion und Teilhabe
Frechen, 11. Oktober 2011 - Sei es als aktiver Sportler, als Teil einer Mannschaft oder als begeisterter Fan - Sport und Sportler lassen niemanden kalt. Das Gemeinschaftsgefühl nach gemeinsamen Siegen oder Niederlagen im Sport verbindet die Menschen über jede Grenze. Der Behindertensportverband und seine Arbeit mit Breiten- und Leistungssportlern sorgt dafür, dass auch die Verbundenheit zwischen Menschen mit und ohne Behinderung wächst. Die Paralympics und die Spitzenleistungen der Athleten hier faszinieren jedes Mal mehr Zuschauer weltweit. Mit seiner Arbeit unterstützt der Behindertensportverband maßgeblich die Ideen von Inklusion und gleichberechtigter Teilhabe.
Dieses Engagement und die Bandbreite die kennzeichnend für die Arbeit des Deutschen Behindertensportverbandes ist, würdigte Gabriele Molitor bei ihrem Gespräch mit dem Geschäftsführer, Herrn Raphael Beckmann: "Die Arbeit des Verbandes muss uns als Vorbild für eine erfolgreiche Inklusion von Menschen mit Behinderung dienen. Hier werden Menschen mit und ohne Behinderung zusammengebracht. Vorurteile werden abgebaut und Freundschaften geschlossen." Molitor betonte auch, dass nicht nur die körperliche Fitness verbessert, sondern auch das Selbstbewusstsein von Menschen mit Behinderung durch Sport gesteigert werde. "Sei es im Profi- oder Hobbybereich, Sport hilft den Menschen sich ihrer Stärken bewusst zu werden. Gerade auch im Breitensport müssen wir deswegen die Voraussetzungen für Menschen mit Behinderung um Sport treiben zu können, weiter verbessern."

Gabriele Molitor und der Geschäftsführer des Behindertensportverbands Raphael Beckmann (v.l.) vor ihrem Gespräch
Raphael Beckmann, DBS-Generalsekretär: "Wir haben gerne die Gelegenheit genutzt, die große Bandbreite und das breite Aufgabenfeld, des Deutsche Behindertensportverband aufzuzeigen. Der Deutsche Behindertensportverband e.V. ist im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) der Spitzenverband für den Reha- Präventions-, Breiten- und Leistungssport von Menschen mit Behinderung und Nationales Paralympisches Komitee für Deutschland. Er entsendet u.a. die Mannschaft zu den Paralympischen Winter- und Sommerspielen. Mit seinen 17 Landes- und 2 Fachverbänden, rund 5.600 Vereinen über 575.000 Mitgliedern gehört er zu den weltweit größten Sportverbänden für Menschen mit Behinderung."
Alle Teilnehmer des Gesprächs vereinbarten auch in Zukunft einen direkten Draht zueinander zu pflegen. Mit den Paralympics im kommenden Jahr in London steht das nächste Großereignis bereits in den "Startlöchern". "Gemeinsam mit dem Behindertensportverband und der deutschen Sportförderung können wir hier für ein tolles Ergebnis der deutschen Sportlerinnern und Sportler sorgen." ist sich Molitor sicher.




