Dem Fachkräftemangel frühzeitig entgegenwirken
Mechernich, Wessling, 29. und 30. März 2011 - Wie begegnen die Unternehmen der Region dem drohenden Fachkräftemangel? Dieser Frage ging die FDP-Bundestagsabgeordnete Gabriele Molitor bei zwei Unternehmensbesuchen in ihrem Wahlkreis nach.
Am Dienstag besuchte sie die Mechernicher MFT (Maschinenbau und Fertigungstechnologie) und am Mittwoch die Shell-Rheinlandraffinerie in Wesseling. "Es ist beachtlich, welche Anstrengungen ein mittelständisches Unternehmen wie die MFT und ein Global Player wie die Shell unternehmen, um geeignete Bewerber für Ausbildungsberufe zu bekommen", stellte Molitor fest. Dabei nehmen die Unternehmen heute schon sehr frühzeitig Kontakt zu Schülerinnen und Schülern auf. Schon ab der achten Klasse gibt MFT die Möglichkeit, durch Kurzzeitpraktika Einblick in den Betrieb zu bekommen. Shell sendet Chemieexperten in den Schulunterricht und lobt Nachhilfestipendien für mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer aus.

Gabriele Molitor und eine Gruppe Auszubildender im Bildungszentrum des Wesselinger Shell-Werke
In Mechernich führten MFT-Geschäftsführer Johann Mießeler, sein Sohn sowie seine Tochter die Abgeordnete durch die Produktionshallen der auf große Maschinenbauteile spezialisierten Firma.
In Wesseling traf Molitor Raffineriedirektor Bram Steenks, Ausbildungsleiter Jürgen Mayer und weitere Mitglieder der Unternehmensleitung. Vor welchen Herausforderungen der große Arbeitgeber steht, wurde bei dem Besuch schnell deutlich. Molitor fasste ihre Eindrücke zusammen und sagte: "Man muss offensichtlich nicht alles staatlich regeln und organisieren. Hier zeigen Arbeitgeber, wie sie Fachkräfte aus eigenen Kräften für sich gewinnen können und nebenbei einen wichtigen Beitrag zum Bildungswesen leisten." Vor allem die Vermittlung von Kompetenz und der Begeisterung für Naturwissenschaften sei wichtig, um den Hochtechnologiestandort Deutschland mit seinen Arbeitsplätzen zu sichern.

Gabriele Molitor lässt sich die Arbeit im Shell-Ausbildungszentrum erklären




